Mittwoch, 19. August 2009

In welchen Situationen externen Canon Auslöser verwenden?


Wofür einen externen Canon Auslöser?



Wir basteln uns ein Szenario: Eins, zwei Kerzen, rabenschwarze Nacht und etwas Wasser am Glas. So oder so ähnlich entstehen wirklich ansprechende Fotos. Wer sein auf diese Weise feinabgestimmtes Bild nicht grauenhafter Verwacklung preisgeben möchte, kann sich kaum auf eine reaktionsfreie Kamera verlassen, die bewegungslos jede Auslöserbenutzung über sich ergehen läßt. Vielmehr verwendet der versierte Fotoaktivist einen Canon Auslöser, jedenfalls wenn eine Canon für die Aufnahme verwendet wird. Beispielsweise wurde das hier dargestellte Ergebnis mit einer Canon EOS 500D in Zusammenarbeit mit einem 18-200er Objektiv erstellt.



Lieber mit oder ohne Kabel? Die Alternative zum kabelgebundenen Canon Fernauslöser, der auch für das Beispielfoto auf dieser Seite verwendet wurde, ist der Infrarot-Fernauslöser, der mit einer TV-Fernbedienung vergleichbar ist. Natürlich mit weniger Knöpfen, aber mit ähnlicher Reichweite. Der Vorteil des IR-Fernauslösers ist dessen Reichweite, wohingegen der angekabelte Canon Auslöser agiert wie der Kameraauslöser, also auch das Fokussieren bei Halbdruck unterstützt.

Ein externer Auslöser macht immer dann Sinn, wenn Belichtungszeiten größer als 1/40 Sekunden erforderlich werden und die Kamera für die Aufnahme nicht selbst in Bewegung sein muß. Und dafür können eine Reihe von Faktoren verantwortlich sein - hier die wichtigsten:


  • Es steht zu wenig Umgebungslicht zur Verfügung und um die Atmosphäre zu erhalten, soll kein Blitz zugeschaltet werden.

  • Die Blendenzahl soll möglichst hoch sein, um eine maximale Tiefenschärfe zu erreichen.

  • Die Empfindlichkeit soll mit einer kleinen ISO Zahl eingestellt sein um das Bildrauschen minimal zu gestalten.



Im Grunde erweitert ein externer Auslöser einfach die Möglichkeiten des Fotografen, auf mehr Aufnahmesituationen vorbereitet zu sein. Sicherlich steht der Selbstauslöser immer in Konkurrenz zum Fernauslöser. Allerdings ist das Rumgefummel mit Timern und dem Justieren der Kamera unter Zeitdruck nicht gerade komfortabel - insbesondere ohne Stativ. Und spätestens wen das Interesse an atmosphärisch eindrucksvollen Nachtaufnahmen gepackt hat, kommt ohne Fernauslöser kaum aus.

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